Zahlt Versicherung für im Auto befindliche Gegenstände bei Autodiebstahl?

Wenn es um Versicherungen geht gibt es viele Klauseln und Fragezeichen. Wenn Ihr Auto gestohlen wurde und sich im Auto private Gegenstände befunden haben ist es nicht immer der Fall, dass diese Fahrzeuge auch versichert sind und Ihnen erstattet werden müssen. Viele verschiedene Faktoren spielen dabei eine grundlegende Rolle.

Hausratversicherung

Wenn Sie Gegenstände wie beispielsweise einen Laptop oder einen anderen wertvollen Gegenstand im Auto hatten sollten Sie Ihre Hausratversicherung kontaktieren. Ist das Fahrzeug verschlossen gewesen und Sie nachfolgend nachweisen können, dass das Fahrzeug mit der Hilfe von Werkzeug aufgebrochen wurde können Sie die entwendeten Gegenstände geltend machen. Die Versicherung zahlt Ihren entstandenen Schaden allerdings nicht, wenn Sie das Fahrzeug nicht verschlossen haben oder gar der Schlüssel noch im Zündschloss gesteckt hat. Sie sind demnach in der Beweispflicht und sollten sich zur Not einen Gutachter zur Seite ziehen. Ein Gutachter kann Ihnen beglaubigen, dass das Fahrzeug aufgebrochen wurde und Sie nicht fahrlässig gehandelt haben.

Nachtzeitklausel als Ausnahme

Natürlich gibt es bei der Hausratversicherung, wie bei jeder anderen Versicherung auch, Ausnahmen. Wenn Ihr Fahrzeug tagsüber geklaut worden ist und Sie Ihrer Beweispflicht nachkommen können Sie die Entschädigung über die Versicherung geltend machen. Anders verhält es sich wenn Ihr Fahrzeug in der Nacht geklaut wird. Es gibt eine gewisse Nachtzeitklausel, die in Hausratversicherungen verankert ist. Wenn Ihr Fahrzeug in der Nacht aufgebrochen wird haben Sie keinerlei Anspruch auf Entschädigung der entwendeten Gegenstände. Die Gegenstände in der Nacht im Auto zu verwahren wird in diesem Fall als grobe Fahrlässigkeit gehandelt und nicht von Ihrer Versicherung abgedeckt.

Kaskoversicherung zahlt für Zubehör

Neben der Hausratversicherung können Sie auch Ansprüche bei der Kaskoversicherung geltend machen. Neben dem Fahrzeugwert haben Sie auch Anspruch auf Entschädigung über die Versicherung, was Ihr Zubehör angeht. Zum Zubehör gehören beispielsweise das Bordwerkzeug, das Ersatzrad, Warndreieck und sonstiges Zubehör, dass Sie für die Fahrt mit dem PKW benötigen. Anders verhält es sich für private Gegenstände wie Klamotten, CD oder Ähnlichem.

Der GPS-Tracker im Auto – Gut verborgene Falle für Autodiebe

Die Anzahl der gemeldeten Autodiebstähle steigt in Deutschland. Ein Wandel in der Automobilbranche lässt vor allem Autos der Mittelklasse zum Ziel dieser Straftat werden. Unter den zahlreichen Gegenmaßnahmen ist der GPS-Tracker der vermutlich effektivste Schutz gegen Diebstahl. Doch der GPS-Tracker muss gut versteckt werden, damit er Dieben nicht auffällt.

Der GPS-Tracker im Auto – Weshalb nun auch Mittelklassewägen verstärkt gestohlen werden
Es bedarf keines teuren Autos, um in das Visier von Autodieben zu fallen. Durch immer raffiniertere Schutzmaßnahmen, die mittlerweile standardmäßig in Autos der Oberklasse verbaut sind, rücken vor allem Wagen der Mittelklasse verstärkt in den Fokus von Delinquenten. Insbesondere in Ballungsgebieten ist der Autodiebstahl nach wie vor ein ernstzunehmendes Problem, gegen das sich jeder Autobesitzer schützen sollte. Denn: Sollte es zum Diebstahl kommen, dauert es nur wenige Tage, bis das Auto ausgeschlachtet oder überführt worden ist. An ein Auffinden ist, durch lange Ermittlungszeiten, so oft nicht zu denken.

DER GPS-Tracker im Auto – Die sechs besten Verstecke für die Installation
GPS-Tracker sind die maßgeschneiderte Antwort auf dieses wachsende Problem. Mehr noch als herkömmliche Schutzmaßnahmen, punktet der GPS-Tracker vor allem durch seine unauffällige Natur. Während es für Erschütterungssensoren und Lenkradschlösser zahlreiche Umgehungsmethoden gibt, fällt ein gut versteckter GPS-Tracker gar nicht erst auf und überführt Diebe so zügig und lautlos. Das ist mittlerweile natürlich auch den Autodieben bekannt, weswegen ein unauffälliges Versteck für die Antenne des GPS-Trackers ausschlaggebend ist. Damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, finden Sie hier eine Auflistung der besten Verstecke für GPS-Tracker im Auto:

– Der Radioschacht:
Lange sind die Zeiten vorbei, in denen Autos hauptsächlich wegen des Autoradios aufgebrochen wurden. Entsprechend attraktiv ist das Verstecken des GPS-Trackers im Radioschacht. Eine Installation ist dabei nicht aufwändiger als die Montage des Radios. Durch die kompakte Form der Sendeeinheit kann das Radio danach einfach wieder eingebaut werden, ohne verdächtig vorzustehen.

– Im Fußraum des Beifahrers unterhalb des Handschuhfachs:
Die Sicherungen der meisten Autos liegen unterhalb des Armaturenbretts der Fahrerseite. Unter dem Handschuhfach des Beifahrers ist zumeist jedoch nichts, was für einen Autodieb von Interesse wäre. Ein optimales Versteck für den Sender.

– In der Aussparung des Ersatzreifens im Kofferraum:
Insbesondere, wenn die Klappe des Behältnisses des Ersatzreifens einige Zentimeter mehr Platz lässt, kann man die kleine Sendeinheit hier adäquat verbergen. Auch hinter der Felge des Ersatzreifens findet sich oftmals ausreichend Raum.

– Im Motorraum:
Achtung! Nur Sendeantennen mit hoher Leistung lassen sich im Motorraum verbergen. Generell gilt, dass einschließendes Metall den Empfang stark beeinträchtigt. Jedoch gibt es Modelle, die auch für eine Installation unter der Motorhaube geeignet sind. Hier muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Sendeeinheit nicht in Kontakt mit sich erhitzenden Bauteilen kommt.

– Unter der Rückbank:
Da die Rückbank sich weder vor- noch zurückschieben lässt, finden Finger ihren Weg nur selten darunter. Ein guter Grund, hier den Sender des GPS-Trackers zu verbergen.

– Unter den Armaturen:
Wenn Sie etwas mehr Aufwand betreiben wollen, um Ihr Auto zu schützen, kommt eine Installation des Senders unter den Armaturen in Frage. Leider ist das Abnehmen der Plastikverkleidung oft nicht ganz einfach und bedarf des Einsatzes von Fachkräften. Hier können Sie sich jedoch sicher sein, dass der GPS-Tracker nicht auffindbar ist.

Auto gestohlen – welche Versicherung muss zahlen?

Durchschnittlich wird in Deutschland ungefähr alle 15 Minuten ein Auto gestohlen. Obwohl die Zahlen seit Jahren auf einem niedrigen Niveau nahezu stagnieren, ist das für einen Betroffenen kein Trost. Den bietet da schon eher die Versicherung – wenn sie zahlt. Das ist glücklicherweise in den meisten Fällen die Regel, allerdings gibt es auch einige Ausnahmen.

Diebstahlschutz ist Bestandteil von Teil- und Vollkasko

Besitzt das Opfer nur den gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungsschutz für eine Haftpflicht, trägt es leider das Risiko eines Diebstahls selbst. Dieser wird von dem Grundschutz bis auf wenige Ausnahmen nicht erfasst. Anders sieht es bei einer Teil- oder Vollkaskoversicherung aus, die nahezu immer Diebstahl und Raub mit einschließt. Um seinen Anspruch rechtssicher geltend zu machen, müssen allerdings einige Fristen eingehalten werden. Zunächst einmal ist der Besitzer verpflichtet, unverzüglich nach dem Entdecken eines Diebstahls eine Strafanzeige bei der Polizei zu stellen. Empfehlenswert ist ebenfalls, möglichst unverzüglich die Zulassungsbehörde zu informieren und das Auto stilllegen zu lassen. Außerdem muss der Halter selbst den Diebstahl natürlich seiner Versicherung melden. Dafür gilt eine Frist von einer Woche. Besser ist es jedoch, dies sofort zu tun, da manche Versicherer bei langer Wartezeit einen Scheindiebstahl unterstellen und die Auszahlung dadurch verzögern.

Versicherung zahlt den Wiederbeschaffungswert

Nachdem die Versicherung durch Vorlage der Schadensanzeige offiziell informiert wurde, hat sie einen Monat Zeit, um die Ansprüche zu prüfen. Findet die Polizei innerhalb dieser Zeit das Auto, muss es der Besitzer zurücknehmen. Für einen Unfall mit einem gestohlenen Fahrzeug haftet der Halter nicht. In den Gesetzen ist klar geregelt, dass ihn bei einer Nutzung ohne sein Wissen oder seine Zustimmung keine Schuld trifft. Entstandene Schäden übernimmt die Versicherung, ohne dass davon die Schadensfreiheit betroffen ist. Bleibt ein Auto verschwunden, erhält der Besitzer den Wiederbeschaffungswert. Er errechnet sich nach dem Alter und der Kilometerzahl. Im Zweifelsfall legt ein Sachverständiger den aktuellen Zeitwert fest. Von diesem wird noch die Selbstbeteiligung abgezogen. Fehlen lediglich Teile, zahlt die Teilkasko auch hier den Wiederbeschaffungswert. Das gilt allerdings nur für Komponenten des Autos – für Zubehör wie den Verbandskasten oder Gegenstände im Fahrzeug ist die Hausratversicherung zuständig. Handelt es sich bei dem gestohlenen Auto um einen Neuwagen, der weniger als 12 Monate alt ist, greift – sofern vorhanden – die Neuwertentschädigungsklausel. In diesem Fall erstattet der Versicherer den vollen Kaufpreis, sofern der Geschädigte sich wieder einen Neuwagen zulegt.

Ausnahmen bestehen bei grober Fahrlässigkeit und Unterschlagung

Kann die Versicherung dem Halter grobe Fahrlässigkeit nachweisen, muss sie den Schaden nicht regulieren. Dazu gehört etwa ein unverschlossenes Fahrzeug, bei dem der Schlüssel sichtbar im Innenraum liegt. Es kann aber auch grob fahrlässig sein, wenn dem Besitzer etwa eine Tasche mit Autoschlüssel und Papieren gestohlen wird, die auf seinen Wohnort verweisen. Parkt er anschließend direkt vor seinem Haus, kann eine Versicherung dies entsprechend werten. Es reicht jedoch aus, das Auto wenige hundert Meter weiter oder um die Ecke abzustellen. Will jemand sein Auto verkaufen und lässt einen potentiellen Käufer alleine eine Probefahrt machen, handelt es sich um eine Unterschlagung. Auch hier geht der Geschädigte leer aus. Das gilt nicht mehr, falls er selbst im Fahrzeug sitzt und zum Aussteigen gezwungen wird. In diesem Fall handelt es sich um einen Raub, der wieder von der Kaskoversicherung gedeckt ist.

Satellitengestützte Navigation – so funktioniert GPS

Ein Global Positioning System (GPS) ist ein satellitengestütztes Navigationssystem. Es besteht aus mindestens 24 GPS-Satelliten, die sich auf einer kreisförmigen Bahn im mittleren Erdorbit – d. h., in einem ungefähren Abstand von 20.000 bis 27.000 km zur Erde – befinden. Somit ist sichergestellt, dass sich im Empfangsbereich eines GPS-Empfängers immer mindestens vier Satelliten im Signalweg befinden. Und zwar zu jeder Zeit und auf jedem Ort der Erde.

Historie

Das klassische GPS wurde auf Veranlassung der Regierung der Vereinigten Staaten 1973 projektiert. Das US-Verteidigungsministerium entwickelte das System. 1983 wurde das GPS auch für die zivile Nutzung zur Verfügung gestellt – Motiv hierfür war der Abschuss einer Zivilmaschine über sowjetischem Luftraum. Seit dem Jahre 2000 wurde die künstlich herbeigeführte Signalverschlechterung aufgegeben. Daneben ist es der US-Regierung möglich, den Zugang zum System selektiv verweigern. Zur Verminderung von Abhängigkeiten wurden zuvor vergleichbare Systeme von China (BeiDou-2), Europa (Galileo) und Russland (GLONASS) entwickelt. Mittlerweile ist es üblich, alle diese satellitengestützten Navigationssysteme als GPS zu bezeichnen.

Begriffsbestimmungen

Position: Die aktuellen Koordinaten lassen sich als Längen- und Breitengrad im GPS-Gerät abspeichern.

Wegepunkt: Die so abgespeicherten Koordinaten stellen einen Wegepunkt dar. Ebenso lassen sich weitere Wegepunkte über eine manuelle Eingabe am Gerät festlegen.

Route: Die Verbindung von Wegepunkt zu einem weiteren oder mehreren Wegepunkten bildet eine Route und stellt eine informationstechnische Verarbeitung dar.

Tracklog: Der Tracklog stellt eine automatische Speicherung aktueller Positionen in systematischen Zeitabständen dar. Mithin wird ein zurückgelegter Weg automatisch protokolliert.

Details

Die GPS-Satelliten umkreisen in einer präzisen Umlaufbahn zweimal am Tag die Erde. Dabei sendet jeder Satellit ein eindeutiges Signal mit seinen Orbitalparametern. Um dies mit der notwendigen Präzision zu ermöglichen, sind die Satelliten mit Atomuhren ausgestattet. Ein GPS-Empfänger ist damit in der Lage, dieses Signal zu decodieren und damit die genaue Lage des Signal gebenden Satelliten zu berechnen. Dies geschieht über das Verfahren der Trilateration, die auf Entfernungs- und Abstandsmessungen zu drei Punkten beruht. Hierzu misst der GPS-Empfänger die Entfernung zu jedem dieser Satelliten, um die Zeitspanne zu bestimmen, die benötigt wird, um ein übertragenes Signal zu empfangen. Mit Abstandsmessungen von einigen wenigen Satelliten kann der Empfänger die Position eines Benutzers bestimmen und elektronisch – etwa über einen eingebauten Monitor – anzeigen. Zur Berechnung einer 2-D-Position (resultierend aus Breiten- und Längengrad) und damit des Tracklogs muss ein GPS-Empfänger mit dem Signal von mindestens drei Satelliten in Verbindung stehen. Mit vier oder mehr Satelliten kann der Empfänger einer 3-D-Position (Breitengrad, Längengrad und Höhe) bestimmen. Im Allgemeinen wird ein GPS-Empfänger die Signale von acht oder auch mehr Satelliten auffangen; dies hängt aber ab von der Tageszeit ab und wo auf der Erde Sie sich befinden. An den Polen ist die Situation am ungünstigsten. Übrigens: ohne Einstein kein GPS. Da die GPS-Satelliten sich mit knapp 14.000 Kilometer pro Stunde um die Erde bewegen – mithin also mit relativistisch relevanten Geschwindigkeiten – und sich darüber hinaus aufgrund des entsprechenden Abstandes zur Erde einem schwächeren Einfluss der Gravitation unterliegen, würde die mangelnde Berücksichtigung der einsteinschen Relativitätstheorie in der automatischen Ausgleichsrechnung der Atomuhren zu einem Fehler von elf Kilometern pro Tag führen.

Die Geschichte des GPS

Damals war es eine Herausforderung für die Technik, heute ist es kaum noch aus dem Alltag wegzudenken – Das GPS-Satellitensystem. Über zwanzig Jahre hat es seit 1973 gedauert, bis das System betriebsbereit war, letztendlich entwickelte das US-Verteidigungsministerium jedoch das erste funktionsfähige „Global Navigation Satellite System“, das GPS. Heute ist es auch für Privatpersonen kein Problem mehr, GPS zu nutzen, betrieben wird das Ortungssystem aber immer noch von der US Air Force.

Das GPS in den Babyschuhen

1978 wurden erstmals GPS-Satelliten in ihre Umlaufbahn, 20.000 Kilometer im All, geschickt. Einige Jahre später, im Jahr 1989 installierte man die zweite Generation der Satelliten, die sogenannten „Block-II-Satelliten“ und löste die Vorgängergeneration Stück für Stück mit diesen ab.

Doch der Austausch sollte nicht die einzige Neuerung in den 1980ern sein. Ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte des GPS bildet der Abschuss der Korean Airlines Flight 007, einer koreanische Linienmaschine im Jahre 1983. Die Maschine war vom Kurs abgekommen und in sowjetischen Luftraum geflogen, dort wurde sie von sowjetischen Abfangjägern abgeschossen. Für den damaligen US-Präsidenten Reagan stand nach dieser Tragödie fest, dass das GPS-System auch für die zivile Nutzung bestimmt sein solle, sobald es fertiggestellt sei.

1994 war es dann soweit – Die Fertigstellung des GPS steckte in den letzten Vorbereitungen. Mittlerweile hatten die Block-II-Satelliten die Satellitenkonstellation im All vervollständigt, so dass 1995 dann endlich die volle Betriebsbereitschaft durch das US-Verkehrsministerium bekannt gegeben wurde. Doch auch, wenn die Zivilisation nun in der Lage war, ebenfalls GPS zu nutzen, mussten sie Abstriche machen. Der Empfang wurde künstlich verschlechtert, so dass Privatpersonen lediglich die Möglichkeit hatten, Positionen mit einer Genauigkeit von rund 100 Metern zu bestimmen. Diese künstliche Verschlechterung, die sogenannte „Selective Availability“, wurde im Jahr 2000 dann komplett abgeschaltet, seitdem können auch private GPS-Nutzer Standorte mit einem Radius von 10 Metern orten.

GPS heute

Im Mai 2017 wird ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des GPS gelegt – Die bereits getauschten Block-II-Satelliten werden -etwas verzögert- von der nächsten Generation, den Block-III-Satelliten, abgelöst. Anfang 2016 noch waren insgesamt 30 funktionsfähige Geräte in der Umlaufbahn unterwegs, die erste Generation der Satelliten muss aber nach 7,5 Jahren, die zweite Generation nach 12 Jahren ausgetauscht werden. Die Modelle werden ununterbrochen weiterentwickelt, stückweise jedoch durch aktuellere, moderne GPS-Satelliten ausgetauscht, in diesem Falle von den Block-III-Satelliten.

Durch Fortschritte in der Technik und stetiger Forschung wurde das GPS-Netz in den vergangenen Jahren enorm verfeinert und verbessert, so dass es heutzutage weitaus mehr als die einfache Ortungstechnik zu bieten hat. Das sogenannte A-GPS beispielsweise ermöglicht eine schnellere Ortung mit GPS per Mobilfunk. So verbindet das A-GPS die Positionsbestimmung mit „Assistenzinformationen“, die per Mobilfunknetz gesendet werden. Was erstmal kompliziert klingt, bedeutet auf den Alltag bezogen die tägliche Handynavigation, beispielsweise in Städten oder während längerer Autofahrten. Mit GPS gearbeitet wird unter anderem aber auch bei ortsabhängiger Werbung, Apps zum Leute treffen oder den Standortbestimmungen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Snapchat etc.